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Jambo Kenia

05 - Amboseli
Tag 05 – Sonntag, 06.01.2013

Zu ziviler Zeit verlassen wir das Hotel in Nairobi und machen uns auf den Weg zum Amboseli-Nationalpark. Ca. 3 Stunden Fahrt liegen heute vor uns.

Wir sehen Mangobäume,



Bananen am Strauch? Oder wachsen Bananen auf Bäumen? Irgendwie sehen die bei uns ganz anders aus *gg*



Wie bzw. wo die Passionsfrüchte, auch Dracheneier genannt, wachsen sehen wir auch



Komisch ... ich hab' auch so ein Pflänzle zuhause auf der Terasse. Sieht ganz genauso aus. Nur wachsen da keine Dracheneier dran. So'n sch... - ich muss wohl mal ein ernstes Wörtchen mit dem Pflänzle reden ;-)

Ohne Pleiten, Pech und Pannen erreichen wir unser Ziel.

Gegen 12:00 Uhr kommen wir an. Was für ein Luxus. Richtig viel Zeit bis wir uns auf unsere erste Pirsch-Fahrt im Park machen. Den Kilimantscharo sehen wir leider nicht, er ist vollständig von Wolken umhüllt. Na ja – vielleicht haben wir später oder morgen mehr Glück.

Wir beziehen kurz unsere Zimmer und begeben uns dann zum Mittagessen. Eine super große Auswahl excellenter Speisen wartet auf uns. Wir wissen gar nicht wie wir uns entscheiden sollen und probieren einfach von allem.

Anschließend springen wir mit vollem Bauch in den Pool, der mit Wasser vom Kilimantscharo gefüllt ist wie uns der Service-Mitarbeiter erzählt. Erfrischend so ein Bad im Pool. Entspannend so viel Zeit zu haben. Man ohne Hetze und Eile genießen zu können.

Um 16:00 Uhr geht es los. Auch der Kili ist uns wohl gesonnen und schiebt die Wolken etwas nach unten. Zumindest die schneebedeckte Spitze können wir also sehen.



Sein kleiner Bruder liegt noch immer unter der Wolkendecke. Scheint kuschelig zu sein dort.

Viel ist nicht los im Park. Wir schauen links, wir schauen rechts. Sehen sehen wir aber nicht viel. Außer Elefanten. In Amboseli leben viele Elefanten. Sie verdrängen so langsam all das andere Wild weil sie deren Lebengrundlage futtern.

Schon fast wieder auf dem Heimweg bekommen wir doch noch ein Highlight präsentiert. Eine Herde Elefanten, die sich zuvor an einem Wasserloch getummelt hat ist auf dem Weg ins Abendquartiert, dem Busch. Hunderte von ihnen kreuzen unseren Weg. Es nimmt gar kein Ende. Große, kleine, dicke, dünne, graue, schwarze (noch nass vom Wasser), junge und alte. Ein grandioses Schauspiel. Ganz gemächlich trotten sie von einer zur anderen Seite und verschwinden schließlich in einer riesigen Staubwolke in den Büschen und Bäumen der Savanne.

Das ist aber auch das einzige was Amboseli zu bieten hat. Reicht aber auch. Dieses Bild wird wohl keiner von uns so schnell wieder vergessen.

Mal sehen was uns morgen erwartet, wenn wir uns in aller Herrgottsfrühe noch vor dem Sonnenaufgang wieder auf den Weg machen…




angie710 am 18.Jan 13  |  Permalink
Jambo Kenia
Hallo Line!

ein toller Blog bisher. Ich folge Dir und deinen Erlebnissen und muss ganz neidlos gestehen - eine tolle Reise bisher! Ich hoffe, Du erlebst noch ganz viel, damit ich umso mehr mitlesen darf! :)

LG, Sappi